1250 Jahre Plankstadt

Die Gemeinde Plankstadt wird 2021 ein besonderes Jubiläum begehen: Seit 1250 Jahren gibt es die Gemeinde in der Nähe von Heidelberg schon. Damit zählt sie zu den ältesten Gemeinden in Baden-Württemberg.

Um die 1250-Jahr-Feierlichkeiten erfolgreich zu begehen, macht sich die Gemeindeverwaltung mit ihren Bürgerinnen und Bürgern bereits heute auf den Weg, gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten zu planen. Im Rahmen eines Vereinsworkshops am 11.10.18 konnten bereits viele Projektideen gesammelt und ein erster Rahmen erstellt werden. Dabei war es vielen Vereinsvertreterinnen und -vertretern wichtig, dass beim Jubiläum die Geschichte der Gemeinde und ihre Besonderheiten zur Geltung kommen. Außerdem soll für jede Alters- und Bevölkerungsgruppe etwas dabei sein.

Aufbauend auf dem ersten Workshop wird in den kommenden Monaten eine Veranstaltung für die breite Bevölkerung stattfinden. Hier wird es darum gehen, weitere Ideen zu sammeln, aber vor allem Mitstreiter für die vielen Aktivitäten zu gewinnen.

Im Auftrag der Gemeindeverwaltung ist HIT mit der Konzeption und Moderation der Workshops betraut.

Human IT goes KI

Nach dem erfolgreichen Kickoff im vergangenen Herbst geht die Organisation des zweiten Kongresses „KI und Ethik“ langsam in die heiße Phase. Dieser wird am 23./24.11.18 als Stuttgarter Zukunftskongress unter dem Motto „Mensch bleiben im Maschinenraum“ stattfinden. Veranstalter sind die Giordano-Bruno-Stiftung, die Integrata Stiftung, das Weltethos-Institut Tübingen sowie der Ethikverband der deutschen Wirtschaft. Die HIT ist mit allen Dingen rund um die Organisation der Veranstaltung beauftragt (u.a. Marketing, Sponsoren, Betreuung der Teilnehmenden und Referenten, Technik, Catering, etc.).

Wir freuen uns, viele hochkarätige Referentinnen und Referenten gewonnen zu haben, u.a. Prof. Eric Hilgendorf (Uni Würzburg), Prof. Stephan Heinemann (Uni Essen), Dr. Constanze Kurz (Chaos Computer Club), Guido Wagner (SAP) sowie Dr. Anna Christmann (MdB). Entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum. Dieses reicht von  KI in Suchmaschinen, bei der Pflege und in der Medizin über autonomes Fahren, Arbeit 4.0, neue Lernmethoden und vieles weitere mehr.

Der Tisch ist also gedeckt und wir sind uns sicher, dass für jede und jeden spannende Vorträge und Workshops dabei sind. Sie möchten auch teilnehmen? Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.stuttgarter-zukunftssymposium.de oder auf Facebook unter https://www.facebook.com/Humanithesia.

Zukunft Stadthallenareal in Riedlingen

Wie soll das Stadthallenareal in Zukunft aussehen? Welche Funktionen soll es erfüllen? Sollen dort Fachmärkte untergebracht werden und, wenn ja, welche? HIT hat die Stadt Riedlingen beim Beteiligungsprozess „Bürgerdialog Zukunft Stadthallenareal“ in der Planung und Moderation begleitet.

Die zukünftige Gestaltung des Stadthallenareals spielt in der zukünftigen Entwicklung Riedlingens eine wichtige Rolle, sowohl aufgrund seiner hervorgehobenen Lage an Donau und Altstadtrand als auch in Hinblick auf die Stärkung des städtischen Einzelhandels. Online-Handel und kleine Ladenflächen machen kleinen Geschäften in der Altstadt seit einigen Jahren zu schaffen. Fachmärkte könnten hier – so die Hoffnung – für neue Anreize und gesteigertes Käuferinteresse sorgen.

Drei Investoren hatten im Vorfeld durchaus unterschiedliche Pläne für das Areal entwickelt. Im Rahmen eines Dialogprozesses hatte die Riedlinger Bürgerschaft zwischen Dezember 2017 und Januar 2018 die Möglichkeit, sich umfassend über die Entwürfe zu informieren und darüber hinaus ihre Anliegen und Bedenken einzubringen. Bereit standen neben Papierfragebögen auch eine Online-Plattform mit verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten (www.riedlingen-stadthallenareal.de)

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Kongress „Ethik und KI“

In weniger als 4 Wochen, am 28.10.17, laden Integrata-Stiftung, Weltethos-Institut Tübingen und Giordano-Bruno-Stiftung gemeinsam zum ersten Kongress „Ethik und KI“ ein. Die HIT übernimmt die Organisation, Moderation und Dokumentation der Veranstaltung, die in diesem Jahr in den Räumen des Weltethos-Instituts in Tübingen stattfinden wird.

Aufgrund der räumlichen Begrenzung ist die Teilnehmerzahl auf 60 begrenzt. Für alle Interessierten, die nicht dabei sein können, werden wir die abschließende Podiumsdiskussion via FacebookLive übertragen.

Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungshomepage.

Rückblick: Richtige Kommunikation im Mittelpunkt des Expertenforums Bürgerbeteiligung 2017

Boris Palmer auf dem Expertenforum der Integrata Stiftung
Der Tübingen OB Boris Palmer spricht über seine umfangreichen Kommunikationserfahrungen über Facebook.

Wie sollen Kommunen eigentlich mit ihren Bürgern kommunizieren, wenn das Thema schwierig ist? Wie funktioniert die Kommunikation, wenn es beispielsweise um Flüchtlinge geht oder um Feinstaubbelastung? Setzt man soziale Medien ein und wenn ja, wie? Und wie gehen Kommunen heute bereits damit um? Welche Strategien zur Kommunikation haben sie entwickelt?

Das waren die Kernfragen des Expertenforum Bürgerbeteiligung, das Anfang März in Tübingen tagte.

 

Prominente Experten und spannende Projekte

Unter prominenter Besetzung tauschten sich 70 kommunale Vertreter im Weltethos-Institut der Universität aus: Dr. Hans-Dieter Zimmermann von der Fachhochschule St. Gallen skizzierte verschiedene Kommunikationswege und ihre Einsatzgebiete und verglich sie mit seinen Erfahrungen aus der Schweizer Bürgerbeteiligung. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer erzählte ganz plastisch von seinen Erfahrungen mit dem Einsatz von Social Media als Bürgermeister im Shitstorm. Kommunalberater Martin Müller vom Städtetag Baden-Württemberg skizzierte den richtigen Umgang mit Menschen und Themen außerhalb der sozialen Medien.

In einem großen Basar stellten sich 10 verschiedene Projekte mit konkreten, schwierigen Themen und ihren Strategien vor: Beispielsweise erklärte das Staatsministerium Baden-Württemberg seinen Umgang mit der Flüchtlingsthematik, die Stadt Stuttgart die Kommunikationswege beim Thema Feinstaub und ein Verein seinen Kampf gegen Zwangsprostitution. Am Nachmittag rundete eine große Podiumsdiskussion die Tagung ab: Unter anderem berichtete die SWR-Journalistin Katharina Thoms dort von ihren Eindrücken aus Meßstetten, wo eine große Bürgerbeteiligung die Einrichtung einer Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtung begleitet hat. Veronika Kienzle als Referentin der Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft erklärte, warum sie Facebook nicht nutzt und wie der persönliche Umgang mit den Bürgern abläuft. Der Medienstudent Tobias Ilg spricht über seine Erfahrungen bei der Kommunikation über die sozialen Medien.

Das nächste Expertenforum Bürgerbeteiligung wird am 9. März 2018 in Tübingen stattfinden.