Live dabei vor Ort und im Netz

Trotz Corona-Pandemie steht das Leben in den Kommunen nicht still: Städtebauliche Entwicklungen müssen vorangebracht, Klimaschutz ausgebaut, Förderanträge gestellt, Masterpläne entwickelt, Quartiere gestärkt und Ehrenamtliche begleitet werden. Doch: wie geht das in Zeiten, wo sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nicht oder nur stark eingeschränkt treffen können?

Wir als HIT beraten und begleiten Kommunen und öffentliche Einrichtungen seit mehr als sieben Jahren bei der Konzeption und Moderation von Dialogprozessen. Dabei setzen wir auf ein Zusammenspiel unterschiedlicher Kommunikations- und Beteiligungskanäle, vor Ort und eben auch im Netz.

Derzeit begleiten wir u.a. die Vorbereitung der Gartenschau 2027 in Bad Urach. Unter https://www.badurach-gartenschau.de können sich Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Planungsstand informieren und darüber hinaus auch eigene Ideen, Fragen und Anliegen einbringen. 

Im bayerischen Seefeld wird derzeit über einen Krankenhausstandort diskutiert. Ende Juni soll dazu ein Ratsentscheid stattfinden. Gerade bei weitreichenden Entscheidungen der Ortsentwicklung ist es wichtig, dass die Meinungsbildung möglichst fundiert erfolgen kann. Vor diesem Hintergrund hat uns die Gemeinde beauftragt, eine entsprechende Homepage zu erstellen und zu betreuen. Mehr dazu unter:  https://www.krankenhaus.ortsentwicklung-seefeld.de

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Rückblick 2020

2020 war nicht nur Corona – sondern auch ganz viel Bürgerbeteiligung, zumindest bei der HIT. Viele Kommunen in Baden-Württemberg haben sich trotz aller Einschränkungen auf den Weg gemacht, neue Formate entwickelt und vielfältige Erfahrungen bei Online- und Offline-Veranstaltungen gesammelt.

Bürgerbeteiligung während Corona? Ja, bitte!

Müssen Corona-bedingt alle Beteiligungsprozesse nun unterbrochen oder aufgeschoben werden? Wir sagen: nein! Bürgerbeteiligung geht auch in diesen Wochen und Monaten. Obwohl wir uns derzeit nicht vor Ort treffen im Rahmen von Großveranstaltungen, Workshops oder Stadtspaziergängen treffen können, bietet das Netz mittlerweile viele Möglichkeiten, trotzdem ins Gespräch zu kommen.

Über unsere Online-Plattform Polit@ktiv können Sie (sich) unabhängig jederzeit ausführlich über Beteiligungsprojekte informieren. Darüber hinaus bietet sie mit Pinnwand, moderiertem Forum, Fragebögen, interaktiver Karte und vielen mehr zahlreiche Möglichkeiten, Ideen, Anliegen, Argumente und Fragen einzusammeln. Und diese natürlich auch zu diskutieren.

Sie möchten einen Online-Workshop durchführen? Auch hier unterstützen wir Sie als Moderatoren gern. Auf der Basis diverser Konferenz-Tools (Zoom, Jit.si, MS Teams, o.ä.) bestehen auch hier bspw. über virtuelle Pinnwände, Umfragen u.ä. je nach Kontext diverse Möglichkeiten, um sachorientiert zusammenzuarbeiten und ein möglichst gutes Ergebnis miteinander zu erreichen.

Online-Pinnwand mit Beiträgen

Fazit: Bürgerbeteiligung während Corona? Unser Rat: Nicht verzagen und warten! Kommen Sie einfach auf uns zu (Mail). Gemeinsam finden wir sicherlich ein für Sie passendes Konzept.

Neue Wege der Bürgerbeteiligung: Unser XF Citizen Lab

Wie kann und sollte politische Partizipation in Zukunft aussehen? Wie kann es gelingen, mehr Bürgerinnen und Bürger in den politischen Entscheidungsprozess einzubinden? Welche Formate und Methoden müssen zu diesem Zweck entwickeln und erprobt werden?

Mit unserer neuen Reihe „XF Citizen Lab“ möchten wir gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern experimentieren und diskutieren, welche Formate und Rahmenbedingungen sich eignen, um politische Partizipation auch in Zukunft erfolgreich – oder mitunter noch viel erfolgreicher – gestalten zu können.

Das erste Bürgerlabor findet in Form einer Zukunftswerkstatt am 5. März ab 19:00 im Club Voltaire (Haaggasse, Tübingen) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Die Veranstaltung ist kostenlos.

Mehr unter www.politaktiv.org/web/xf-citizen-lab

„Digitalisierung und Heimat“ in Empfingen

Wie wichtig ist Ihnen Heimat? Sehen Sie die Digitalisierung eher als Herausforderung oder als Chance und Wie kann diese das Zusammenleben in der Gemeinde unterstützen?

Diese und zahlreiche weitere Fragen stellt HIT im Auftrag der Gemeinde Empfingen derzeit den Bürgerinnen und Bürgern, über einen ausführlichen Fragebogen online und in Papierform. Gefördert wird der Beteiligungsprozess vom Gemeindetag Baden-Württemberg.

Weiterführende Informationen unter: www.empfingen-digital.de.