Neues aus der HIT

Das Team von HIT ist wieder fleißig in Sachen Bürgerbeteiligung unterwegs und betreut derzeit so viele Projekte wie selten zuvor. Hier eine kleine Auswahl:

In Blaubeuren geht es derzeit um die Erstellung eines Verkehrskonzepts für die Innenstadt. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, die Aufenthaltsqualität von Bürger:innen und Gästen dauerhaft durch eine bessere Verkehrsführung zu erhöhen. Dabei spielen vielfältige Aspekte, wie die Einführung einer Fußgängerzone, Anwohnerparken, Einbahnstraßenverkehr und vieles andere mehr eine Rolle. Verschiedene Varianten wurden bereits im Vorfeld geprüft. Die Bürger:innen sind aufgerufen, über die Online-Plattform Polit@ktiv, spezielle Beteiligungspostkarten oder auch per Mail/Brief ihre Argumente pro und contra die verschiedenen Varianten einzubringen. Mehr unter: Https://verkehrskonzept-blaubeuren.de.  

In Blaubeuren begleitet HIT außerdem den Prozess zur Umgestaltung des Blautopfes in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.

Auch die Gemeinde Keltern möchte ein nachhaltiges Verkehrskonzept erstellen. Dabei sollen die Bürger:innen eine wichtige Rolle spielen. Ab Juli startet der Beteiligungsprozess mit einer Bürgerbefragung, der Online-Plattform Polit@ktiv und Ortsterminen in allen Teilorten. Ziel der ersten Beteiligungsphase ist es, ein möglichst umfassendes Bild über die Verkehrssituation in der Gesamtgemeinde zu erhalten. Im Herbst geht es dann mit einer Gemeinderatsklausurtagung sowie einem Bürgerworkshop weiter. 

Das Thema „Nahwärme“ beschäftigt HIT in mehrfacher Hinsicht im Landkreis Tübingen. In Kooperation mit dem Büro ufit (umweltforschungsinstitut tübingen) unterstützt HIT die Gemeinde Dußlingen bei der Öffentlichkeitsarbeit in Sachen „Aufbau eines Nahwärmenetzes in der Ortsmitte“. Darüber hinaus begleiten wir das „Lernlabor Wärmenetze“ auf Landkreisebene in Zusammenarbeit mit der Agentur für Klimaschutz, Tübingen. Mehr unter: https://Rewarm-dusslingen.de bzw. https://waermefuermorgen.de.  

In Herrenberg begleiten wir zwei Projekte: zum einen gilt es, gemeinsam mit einer Gruppe engagierter Bürger:innen eine zukünftige Beteiligungsform für die Kernstadt zu entwickeln. Hier sollen im Herbst verschiedene Vorschläge dem Gemeinderat präsentiert werden. Außerdem beraten wir die Stadt im Rahmen des Programms „Quartierskonzepte“.

Weitere Projekte und Kommunen (Auswahl): 

  • Nürtingen: Organisation eines Quartiersfest im Rahmen des Programms „Nachbarschaftsgespräche“ (https://unsere-braike.de), 
  • Bürgerbeteiligung in Vorbereitung eines Ortsentwicklungskonzepts (ELR) Schwerpunktregion Spaichingen, gemeinsam mit LBBW KE
  • Bürgerworkshop in Mengen zur Ortsentwicklung, gemeinsam mit LBBW KE
  • Bürgerumfragen zur Ortsentwicklung in Unterkirnach und Würzburg, gemeinsam mit LBBW KE.

Auch in Seefeld wird es demnächst wieder weitergehen. 

Darüber hinaus unterstützt HIT die Integrata Stiftung bei der Konzeption, Planung und Durchführung von Projekten und im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Integrata Akademie, Stuttgarter Zukunftskongress 2022, Wolfgang-Heilmann-Preis). 

Einzelhandel, Nachhaltigkeit und sozialer Zusammenhalt im Quartier – spannende Projekte der HIT zum Jahresbeginn

Auch im neuen Jahr begleitet HIT wieder spannende und vielfältige Dialogprozesse vor Ort und im Netz. Die Stadt Heidelberg arbeitet an einer Fortschreibung ihres Einzelhandelskonzepts. Dieses soll an die aktuellen, aber auch zukünftigen Erfordernissen angepasst werden mit dem Ziel, die Bedeutung der Stadt als wichtigem Einzelhandelsstandort zu behaupten und weiterzuentwickeln. Neben den Fachplanern und den politischen Entscheidungsträgern waren auch die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, ihre Ideen und Anliegen einzubringen. Möglich war dies im Rahmen eines Online-Workshops sowie über die Online-Plattform Politaktiv. HIT hat im Rahmen dieses Prozesses die Konzeption, Moderation und Dokumentation des Beteiligungsprozesses übernommen.

Live dabei vor Ort und im Netz

Trotz Corona-Pandemie steht das Leben in den Kommunen nicht still: Städtebauliche Entwicklungen müssen vorangebracht, Klimaschutz ausgebaut, Förderanträge gestellt, Masterpläne entwickelt, Quartiere gestärkt und Ehrenamtliche begleitet werden. Doch: wie geht das in Zeiten, wo sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nicht oder nur stark eingeschränkt treffen können?

Wir als HIT beraten und begleiten Kommunen und öffentliche Einrichtungen seit mehr als sieben Jahren bei der Konzeption und Moderation von Dialogprozessen. Dabei setzen wir auf ein Zusammenspiel unterschiedlicher Kommunikations- und Beteiligungskanäle, vor Ort und eben auch im Netz.

Derzeit begleiten wir u.a. die Vorbereitung der Gartenschau 2027 in Bad Urach. Unter https://www.badurach-gartenschau.de können sich Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Planungsstand informieren und darüber hinaus auch eigene Ideen, Fragen und Anliegen einbringen. 

Im bayerischen Seefeld wird derzeit über einen Krankenhausstandort diskutiert. Ende Juni soll dazu ein Ratsentscheid stattfinden. Gerade bei weitreichenden Entscheidungen der Ortsentwicklung ist es wichtig, dass die Meinungsbildung möglichst fundiert erfolgen kann. Vor diesem Hintergrund hat uns die Gemeinde beauftragt, eine entsprechende Homepage zu erstellen und zu betreuen. Mehr dazu unter:  https://www.krankenhaus.ortsentwicklung-seefeld.de

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Rückblick 2020

2020 war nicht nur Corona – sondern auch ganz viel Bürgerbeteiligung, zumindest bei der HIT. Viele Kommunen in Baden-Württemberg haben sich trotz aller Einschränkungen auf den Weg gemacht, neue Formate entwickelt und vielfältige Erfahrungen bei Online- und Offline-Veranstaltungen gesammelt.