Zukunft Stadthallenareal in Riedlingen

Wie soll das Stadthallenareal in Zukunft aussehen? Welche Funktionen soll es erfüllen? Sollen dort Fachmärkte untergebracht werden und, wenn ja, welche? HIT hat die Stadt Riedlingen beim Beteiligungsprozess „Bürgerdialog Zukunft Stadthallenareal“ in der Planung und Moderation begleitet.

Die zukünftige Gestaltung des Stadthallenareals spielt in der zukünftigen Entwicklung Riedlingens eine wichtige Rolle, sowohl aufgrund seiner hervorgehobenen Lage an Donau und Altstadtrand als auch in Hinblick auf die Stärkung des städtischen Einzelhandels. Online-Handel und kleine Ladenflächen machen kleinen Geschäften in der Altstadt seit einigen Jahren zu schaffen. Fachmärkte könnten hier – so die Hoffnung – für neue Anreize und gesteigertes Käuferinteresse sorgen.

Drei Investoren hatten im Vorfeld durchaus unterschiedliche Pläne für das Areal entwickelt. Im Rahmen eines Dialogprozesses hatte die Riedlinger Bürgerschaft zwischen Dezember 2017 und Januar 2018 die Möglichkeit, sich umfassend über die Entwürfe zu informieren und darüber hinaus ihre Anliegen und Bedenken einzubringen. Bereit standen neben Papierfragebögen auch eine Online-Plattform mit verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten (www.riedlingen-stadthallenareal.de)

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Start des Bürgerdialog „Zukunft der Bäder“ in Metzingen

Endlich geht es los: Die Stadt Metzingen gab auf einer Auftaktveranstaltung in der Stadthalle am 25.10.2017 den Startschuss zum „Bürgerdialog Zukunft Bäder“. Es wurde informiert, diskutiert – und zum Mitmachen aufgerufen.

Thema des Metzinger Bürgerdialoges ist die Frage nach der Zukunft der Metzinger Bäder – ein Thema, dass Jugendliche, Familien, aber auch Senioren gleichermaßen betreffen. Die bestehenden Bäder in Metzingen, das Hallenbad am Konrad-Adenauer-Platz und das Freibad in der Mühlwiesenstraße, gelten als baufällig und dringend sanierungsbedürftig. Zu diesem Zweck soll ein in verschiedene Phasen gegliederter Bürgerbeteiligungsprozess unter Einbindung der Human IT Service GmbH verschiedene Standortvarianten diskutieren und den Weg für eine Neugestaltung der Metzinger Bäder freimachen.

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Kongress „Ethik und KI“

In weniger als 4 Wochen, am 28.10.17, laden Integrata-Stiftung, Weltethos-Institut Tübingen und Giordano-Bruno-Stiftung gemeinsam zum ersten Kongress „Ethik und KI“ ein. Die HIT übernimmt die Organisation, Moderation und Dokumentation der Veranstaltung, die in diesem Jahr in den Räumen des Weltethos-Instituts in Tübingen stattfinden wird.

Aufgrund der räumlichen Begrenzung ist die Teilnehmerzahl auf 60 begrenzt. Für alle Interessierten, die nicht dabei sein können, werden wir die abschließende Podiumsdiskussion via FacebookLive übertragen.

Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungshomepage.

Lebhafte Diskussion um den Weilenberger Hof III in Uhingen

Die intensiv und emotional geführten Auseinandersetzungen um das geplante Neubaugebiet Weilenberger Hof III beschäftigen die Uhingerinnen und Uhingern schon seit Monaten. Nach dem Scheitern eines Bürgerbegehrens und dem Verzicht des Gemeinderats auf die Durchführung eines Bürgerentscheids waren die Bürgerinnen und Bürger Uhingens am Montag, 19. Juni 2017 zu einer Informationsveranstaltung samt Podiumsdiskussion eingeladen, um sich umfassend zum geplanten Projekt zu informieren, kritische Nachfragen zu stellen und sich eine abschließende Meinung zum aktuellen Stand der Planungen zu bilden. Organisiert und moderiert wurde der Abend von Anni Schlumberger, Geschäftsführerin der Human IT Service GmbH. Die HIT begleitet schon seit mehreren Wochen den Bürgerbeteilungsprozess vor Ort sowie im Netzüber die Beteiligungsplattform Polit@ktiv.

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Rückblick: Richtige Kommunikation im Mittelpunkt des Expertenforums Bürgerbeteiligung 2017

Boris Palmer auf dem Expertenforum der Integrata Stiftung
Der Tübingen OB Boris Palmer spricht über seine umfangreichen Kommunikationserfahrungen über Facebook.

Wie sollen Kommunen eigentlich mit ihren Bürgern kommunizieren, wenn das Thema schwierig ist? Wie funktioniert die Kommunikation, wenn es beispielsweise um Flüchtlinge geht oder um Feinstaubbelastung? Setzt man soziale Medien ein und wenn ja, wie? Und wie gehen Kommunen heute bereits damit um? Welche Strategien zur Kommunikation haben sie entwickelt?

Das waren die Kernfragen des Expertenforum Bürgerbeteiligung, das Anfang März in Tübingen tagte.

 

Prominente Experten und spannende Projekte

Unter prominenter Besetzung tauschten sich 70 kommunale Vertreter im Weltethos-Institut der Universität aus: Dr. Hans-Dieter Zimmermann von der Fachhochschule St. Gallen skizzierte verschiedene Kommunikationswege und ihre Einsatzgebiete und verglich sie mit seinen Erfahrungen aus der Schweizer Bürgerbeteiligung. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer erzählte ganz plastisch von seinen Erfahrungen mit dem Einsatz von Social Media als Bürgermeister im Shitstorm. Kommunalberater Martin Müller vom Städtetag Baden-Württemberg skizzierte den richtigen Umgang mit Menschen und Themen außerhalb der sozialen Medien.

In einem großen Basar stellten sich 10 verschiedene Projekte mit konkreten, schwierigen Themen und ihren Strategien vor: Beispielsweise erklärte das Staatsministerium Baden-Württemberg seinen Umgang mit der Flüchtlingsthematik, die Stadt Stuttgart die Kommunikationswege beim Thema Feinstaub und ein Verein seinen Kampf gegen Zwangsprostitution. Am Nachmittag rundete eine große Podiumsdiskussion die Tagung ab: Unter anderem berichtete die SWR-Journalistin Katharina Thoms dort von ihren Eindrücken aus Meßstetten, wo eine große Bürgerbeteiligung die Einrichtung einer Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtung begleitet hat. Veronika Kienzle als Referentin der Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft erklärte, warum sie Facebook nicht nutzt und wie der persönliche Umgang mit den Bürgern abläuft. Der Medienstudent Tobias Ilg spricht über seine Erfahrungen bei der Kommunikation über die sozialen Medien.

Das nächste Expertenforum Bürgerbeteiligung wird am 9. März 2018 in Tübingen stattfinden.